Christoph Klocker

Meine Leidenschaft ist es diese Technologien nutzbar zu machen

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Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Christoph Klocker (42), Unternehmer aus Dornbirn. Die Smart City Dornbirn stellt Persönlichkeiten mit Visionen aus der Region vor.

Zurückgekehrt aus Vancouver hat Christoph Klocker großes Potenzial in Vorarlberg gesehen und gemeinsam mit Guntram Bechtold und Johannes Moser die Plattform für Digitale Initiativen gegründet. Mit diesem Verein wird Interessierten ermöglicht sich im Maker Lab auszuprobieren, ein Netzwerk zu schaffen und Mitstreiter:innen zur Umsetzung von Projekten zu finden. Mit seinem eigenen Unternehmen Weavs setzt sich Christoph Klocker seit vier Jahren mit SMART CITYs auseinander und baut an einer SMART CITY PLATTFORM, womit Städten und Gemeinden ermöglicht wird kosteneffizienter, ressourcenschonender und damit nachhaltiger zu wirtschaften. Mit den Bürgerservices der Gemeinden arbeitet er dabei daran Informationen für Bürger:innen barrierefrei zur Verfügung zu stellen. Für ihn ist Information ein Grundrecht. Mit Citymonitor, dem Bürgerinformationsportal hat er gemeinsam mit Christoph Blank den SMART CITY Wettbewerb 2021 gewonnen. Die Plattform führt wesentliche Informationen, die bislang auf verschiedensten Apps und Seiten zerstreut waren, zusammen. Es ist eine schlüsselfertige Lösung auch für andere smarte Städte und Gemeinden. Eben eine Informationsseite, die Bürger:innen digital aktuelle Daten bspw. zu Abfahrtszeiten, Müllkalendern, freien Parkplätzen, Überflutungen bei der Achfurt oder Menschenmengen an öffentlichen Orten anzeigt ohne dabei personenbezogene Daten zu eruieren.

„Die Technik entwickelt sich rasant, ja gar exponentiell“, erzählt Christoph Klocker und fährt fort: „Meine Leidenschaft ist es diese Technologien nutzbar zu machen, neue Anwendungen zu entwickeln und so einen Mehrwert für die Menschen zu schaffen.“ In Dornbirn und Vorarlberg sieht der Macher einen innovativen Wirtschaftsraum in dem noch viel an Bewegung möglich ist. Die kurzen Wege in der Bodenseeregion sind dabei ein klarer Vorteil.  Um in Vorarlberg die dafür nötige Offenheit und ein entsprechendes Mindset zu schaffen, dürfen jetzt Räume geschaffen werden wo Leute unterschiedlichster Natur zusammenarbeiten. Klocker weiter: „Als großer Believer glaube ich, dass hier Veränderungen stattfinden können. Punktuell passiert in Dornbirn mit Startupland bspw. das eine oder andere bereits. Wir Vorarlberger:innen denken allerdings immer noch viel zu viel in Grenzen.“ Es ist ein Umdenken angesagt und es geht nicht mehr darum alles auf zehn Jahre hinaus vorzuplanen. Es geht darum, dass für neue Ideen und Lösungen der Prozess laufend angepasst werden muss. Es geht darum agil zu arbeiten, was ebenso ins Leben übertragbar ist. Denn Ideen, aber auch Menschen verändern sich. Es gilt an den kleinen Schrauben zu drehen und Schritt und Schritt zu gehen.

SMART sind für Christoph Klocker besser aufbereitete und zugängliche Informationen. SMART CITY ist für ihn ganz breit. Es geht von der intelligenten Nutzung von Leerstand am Beispiel CampusVäre über die zukunftsträchtige Bewirtschaftung von öffentlichen Rasenflächen am Beispiel Essbare Stadt oder das Treffen von Entscheidung durch das sich zunutze machen von Technologien. Ist der Parkplatz oder das Hallenbad voll? Ja, dann muss ich gar nicht erst mit dem Auto dorthin fahren. So darf brachliegendes öffentliches Gut einerseits technikunterstützt, bürger- und umweltfreundlicher genutzt werden. Andererseits können durch die Überwachung von Wasserzählern oder Photovoltaikanlagen bspw. technische Probleme frühzeitig aufgedeckt und Schäden vermieden werden.  

„Wenn ein eigenes Problem gelöst wird, löst das oft auch viele Probleme anderer“, meint Klocker. Er ist froh hier aktiv mitgestalten zu dürfen. Mit dem SMART CITY WETTBEWERB wird ein Startschuss gesetzt die eigenen Ideen einzubringen. Der Wettbewerb ist für Jede:n. Technikhintergrund ist dabei überhaupt nicht erforderlich. Es darf eine große Vielfalt an Ideen für die Umsetzung in Dornbirn (und darüber hinaus) entstehen. Eine Plattform für die Ideen der Bürger:innen in der Stadt. Die kleinste Idee ist willkommen und mitmachen lohnt sich. Es liegt an uns allen noch viel mehr Menschen zu Gestaltern zu machen.

 

Jetzt beim Smart City Wettbewerb 2022 mitmachen

Der #SCW22 ist für Einreichungen offen! Die Stadt Dornbirn lädt alle kreativen Köpfe ein und sucht nach frischen Ideen und innovativen Lösungen, die eine nachhaltige Entwicklung der Stadt fördern.

Beim “Smart City Wettbewerb Finale 2022” werden die besten Projekte von einer Fachjury prämiert und mit Geldpreisen in der Gesamthöhe von EUR 6.000 ausgezeichnet. Die Gewinner erhalten EUR 3.000, die Zweit- und Drittplatzierten jeweils 2.000 und 1.000 EUR .

Die Termine

● Anmeldung und Infos unter: SmartCityWettbewerb.com

● Einreichfrist Prototypen-Phase:  17. März 2022, 16:00 Uhr

● Smart City Wettbewerb Finale:  18. März 2022 ab 18:00 Uhr

Jetzt anmelden

 

 

Gemeinsam machen wir Dornbirn zu einer Stadt der Smart Citizens

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