Strahlende Gewinner:innen und viele neue Ideen brachte das Finale des heurigen Smart City Wettbewerbs am vergangenen Dienstag in der Postgarage. Die Stadt hat den Wettbewerb bereits zum siebten Mal ausgeschrieben. „Innovationen im digitalen Bereich helfen uns bei der Weiterentwicklung der Stadt und unserer Gesellschaft.
Mit dem Smart City Wettbewerb motivieren wir junge Entwickler:innen, sich mit konkreten Anwendungen und mit dem Nutzen der Digitalisierung zu beschäftigen“, berichtet Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Seit Bestehen des Wettbewerbs sind zahlreiche Anwendungen und großartige Projekte entstanden. „Mit dem Smart City Wettbewerb war Dornbirn österreichweit Vorreiter. Die digitale Szene hat sich in diesen Jahren enorm entwickelt und schafft über innovative Start-up Unternehmen neue und vor allem zukunftsfähige Arbeitsplätze“, ergänzt Stadträtin Karin Feurstein-Pichler. Alle Informationen zum Smart City Wettbewerb finden sich unter www.smartcitywettbewerb.com
Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Wie reagieren wir auf die Herausforderungen der kommenden Jahre? Wie können wir durch technische Innovation zu einem besseren und nachhaltigeren Leben in unserer Stadt beitragen? Antworten zu diesen Fragen liefern nicht nur die Projekte der Preisträger:innen; auch alle anderen insgesamt 30 Einreichungen beschäftigen sich mit innovativen Ideen. Die Zusammensetzung der Teams ist breit gestreut: Neben Schulklassen stellen sich Studierende und Start-ups oder Maker den Herausforderungen des Wettbewerbs. Als zusätzlichen Anreiz bietet die Stadt Dornbirn Preisgelder in der Höhe von EUR 3.000, EUR 2.000 und EUR 1.000 für die ersten drei Plätze.
Fachjury mit breiten Kompetenzen
Das Thema Smart City ist so bunt wie die Gesellschaft unserer Region. Aus diesem Grund setzt sich die Fach-Jury mit Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen zusammen: Constance Reichetzer, Geschäftsführerin der Jungen Wirtschaft Vorarlberg vertritt die Perspektive junger Unternehmen in der Region; Christoph Zech ist als Leiter für Digitale Transformation & IT der Stadt Dornbirn zuständig für alle digitalen Services des Rathauses; Prof. (FH) Guido Kempter Leiter des Forschungszentrums Nutzerzentrierte Technologien hat den Nutzerfokus um Blick; und Mathias Bertsch von wisto – sie unterstützen Vorarlberger Unternehmen beim Forschen, Entwickeln und Innovieren und last but not least Thomas Gabriel von startupland als Kenner der start-up-Szene.
Die Gewinner:innen des Smart City Dornbirn Wettbewerbs 2024“
Special Honor 1

APPICA – lückenlose Eventübersicht ohne manuellen Aufwand
Daniel Scheffknecht und Alexander Hämmerle
Events werden automatisch mittels KI-Technologie direkt von den Websites der Veranstalter extrahiert, aufbereitet und laufen aktualisiert. Kleine lokale Veranstalter werden unterstützt und die Sichtbarmachung steigert das Bewusstsein für die Fülle und Vielfalt an Veranstaltungen. Die zentrale, barrierefreie Plattform fördert zusätzlich die Inklusion von blinden und sehbehinderten Menschen.

Special Honor 2
LEAF – Reifegasabsorber reduziert Lebensmittelabfälle in privaten Haushalten
Lukas Breckle, Stefan Kinzelmann
Die meisten Haushalte verfügen weder über das nötige Wissen noch den Platz Obst und Gemüse korrekt zu lagern. Durch die Reduzierung der Reifegasmenge kann der Verderb signifikant hinausgezögert werden und so werden Lebensmittelabfälle vermieden, CO2-Emissionen reduziert und das Haushaltsbudget geschont.
Special Honor 3
WARDY-APP – Loyalität zahlt sich aus!
Wardy ist eine einzigartige Community Plattform, bei der User die Möglichkeit bekommen, bei all ihren Lieblingsbetrieben Stempel zu sammeln, um zu Belohnungen zu kommen. Der herkömmliche Stempelpass wird digitalisiert und erweitert. Dies ermöglicht Neukundenakquise und Stammkundenbindung. Teilnehmende Betriebe können über die App Aktionen schalten und Kunden in der Umgebung automatisiert Gutscheine zukommen lassen.
Smart City Gewinner:innen

- Platz
Borobotics – Roboter für Geothermie-Heizungen
Hohe Kosten und Platzbedarf sind neben der Landschaftszerstörung die Nachteile herkömmlicher Geothermie-Bohrungen. Durch den autonomen Bohrroboter, der direkt im Bohrloch integriert ist werden diese beseitigt. Dadurch wird der Zugang zu Geothermie-Heizungen erleichtert und den Einbau günstiger. Durch die kompakte Bauweise ist auch die nachträgliche Installation in verbautem Gebiet möglich.

- Platz
FloodShield – Schutz vor Überflutung und Wasserschäden
Durch fortschreitende Verbauung und Oberflächenversiegelung wird das Abfließen von Oberflächenwasser bei Starkregenereignissen immer kritischer. Dies führt zu enormen Schäden und Kosten für nachfolgende Entfeuchtungs- und Sanierungsmaßnahmen. Der Einsatz von Pumpen ist eine Lösung, doch auch diese müssen überwacht werden damit diese im Ernstfall nicht versagen oder ein Versagen zumindest zeitnah erkannt wird. Hier setzt FloodShield an, es überwacht den Wasserstand und gibt Alarm, wenn dieser kritisch wird. Ebenso kann eine Pumpe gesteuert und/oder überwacht werden, um sicherzustellen, dass die Pumpe einsatzbereit ist.

1.Platz
Jause Pause – die gesunde Pausenverpflegung
Julia Zambonin, Donnie Kienitz
Das Team von Jause Pause hat sich zum Ziel gesetzt die Art und Weise, wie Menschen ihre Essenspausen gestalten, zu revolutionieren. Frische, nahrhafte und köstliche Mahlzeiten werden direkt an Arbeitsplätze und Schulen geliefert und so eine gesündere, bequemere und zugänglichere Option für alle zu bieten, die während ihres hektischen Alltags Wert auf Qualität und Geschmack legen.
Die Finalisten des Smart City Wettbewerbs 2024
Wemolo: Parkflächen
FloodShield
LEAF – Reifegasabsorber
ParkLuck
SmartLight’s
Smart Parkin
RealMeet
Graphische Parkanzeige
Urban Game App
ClubCompass
Back Saver
MFSDP – Schwerlast Drohnen
Appica
TrashScan
free-key CityApp
Borobotics
SmartShroom
ZisMon
LehrBoost
Tourelly Pedal
wardyapp
Echtzeitkarte / Digitaler Stadtplan
Smarte Auslastungsanzeige
g’sunde Schuljausen
DAS
Smart Ampel
Smart Schwemmholz